Sanierung der Friedhofskapelle

Seit gut zwei Jahren wird im Gemeindebrief von der renovierungsbedürftigen Kapelle aus dem Jahre 1966 berichtet. Inzwischen hat sich das Presbyterium durch viele Besuche in umliegenden Gemeinden Anregungen geholt, wie dort mit ähnlichen Situationen umgegangen wurde. Nachdem verschiedene Planungsansätze diskutiert und mit dem Kreis- und Landeskirchenamt abgestimmt wurden, mussten einige Vorstellungen an das nun bekannte Sanierungsbudget angepasst werden. Schwerpunkte bildeten allerdings Wünsche und Vorstellungen, die in einer vorhergehenden Gemeindeversammlung geäußert wurden. Am 11. November konnte sich die Gemeinde nun erneut den abgestimmten Planungsrahmen anschauen, der von Herrn Alwin Schormann vorgestellt wurde. Die Fa. Schormann hat unter anderem in Spenge und Herford Kapellen erfolgreich zukunftsgerecht saniert. 

Im Frühjahr werden die etwa sechs Monate dauernden umfangreichen Baumaßnahmen beginnen, die das Innere und Äußere der Friedhofskapelle in Obernbeck verändern. 

Der Verabschiedungsort wird heller und freundlicher werden. Die Planungsskizzen machen deutlich, dass durch mehr Fenster mehr Licht im Innenraum und ein freierer Blick in den Friedhofspark möglich werden. Hinzu kommen ein neuer Boden und eine sparsamere Heiztechnik, die die Raumaufteilung zu einer aufgeteilten Bankanordnung mit Mittelgang ermöglicht. Neben der Kapelle werden auch die Verabschiedungsräume verändert. Zurzeit gibt es vier Räume zur Sargaufbahrung. Nun soll neben den dann verbleibenden drei Räumen ein Trauerraum entstehen, der von kleineren Gruppen genutzt werden kann. Während der Sanierungsphase können wir die Kirche als Ort für die Trauerfeiern nutzen, die Aufbahrungen werden in den benachbarten Gemeinden möglich sein.

Die Kosten für diese Sanierungsmaßnahme, deren Rahmen 400.000 € nicht übersteigen darf, werden aus dem Ertrag des Friedhofes als Wirtschaftsbetrieb gedeckt. 

Interessierte können die Pläne für die Baumaßnahmen im Gemeindehaus einsehen und gerne die Kirchmeister Friedel Röttger und Siegfried Bökemeier zu Detailfragen ansprechen.