Wort zum Monat Juli 2020

Pastor Uwe Petz

Monatsspruch Juli 2020

„Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach:
Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“
1. Könige 19,7 (L)

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern und Brüder in Christus,
wer braucht das nicht: Stärkung? Im Fall von Elia keine besondere Kost, sondern nach der Schilderung das ganz normale täglich Brot. Das reicht aus, um für das Kommende bereit zu sein. Der lange Weg zum Horeb, dem Berg Gottes, bildet eine Herausforderung. 40 Tage und 40 Nächte wird er unterwegs sein. Jesus widerfährt Ähnliches. Versuchung steht in beiden Fällen im Raum. Glaube will bewahrt werden.
Für uns muss das Kommende, der bevorstehende Weg nichts Besonderes sein wie bei Elia und Jesus. Schon der ganz normale Alltag bringt seine Herausforderung mit sich. Das kann der ganze Tag wie manche Situation sein. Denn Alltag und Glaube wollen in Einklang gebracht werden. Die Last eines Tages kann schon mit dem Aufstehen begegnen. Liegenbleiben oder das Bett verlassen und den Tag begrüßen? Wie schätzt einer den vorliegenden Tag ein? Last oder Lust? Ich kenne einige, die die wärmende Sonne in den Tag ruft. Bei Regenwetter wünschen sie sich, lieber im Bett bleiben zu können.
Glaubende ruft nicht nur der Tag mit seinen Aufgaben aus dem Bett, sondern auch der Glaube. Was hat heute Gott mit mir vor? Dabei kommen wir um Einschät-zungen wie zu schwer, zu gefährlich, zu unliebsam, das lohnt sich nicht, nicht herum.
Wir sind als Menschen beteiligt. Aber gibt unsere Kraft den Ausschlag für die anstehenden Aufgaben? Ich weiß als Mensch um meine Stärken und Schwä-chen. Manchmal wundern sich meine Mitmenschen, was ich so alles mitkriege. Sie staunen. Aber das ist nicht immer so. Manchmal kriege ich das Wichtige nicht mit. Solange ich nicht darauf angespro-chen werde, bildet das kein Problem. Aber mitunter werde ich doch darauf angesprochen und stehe dann im Regen. Ich habe etwas Wichtiges versäumt, übersehen und das als Pfarrer. Unange-nehme Schwäche, wo Stärke angesagt war.
Ich weiß, die größte Stärke taugt nichts, wenn sie zu gegebener Zeit nicht da ist. In dieser Hinsicht leitet mich das Gebet in einen jeden Tag. Da stehe ich im Glauben auf und esse. Denn wer weiß, wie lang der Tag werden wird. 24 Stunden können mit Blick auf die eigene Kraft sehr lang werden. Manchmal ist meine Geduld schon zu Mittag aufgebraucht. Dann bringt womöglich ein Mittagsschläfchen verlorene Stärke zurück. In dieser Hinsicht hat jeder seine eigenen Verschnaufpausen: die Tasse Kaffee, die Zigarette und anderes.
Glaube kennt die eigene körperliche Kraft wie die Kraft Gottes. Sie rufen unter-schiedlich in den Tag. Glaube erkennt im Gebet, woher die zusätzliche Kraft kommt. Bewusste Stärkung widerfährt. Glaube erfährt Gottes Handeln konkret im eigenen Leben, sodass es heißt: Die Kraft bekam ich von Gott.
Elia bekam den Zuspruch durch einen Engel Gottes. Der motivierte ihn für das Kommende. Auch heute geschieht noch solches. Es muss nicht zwingend durch einen Engel geschehen. Es können die Ehefrau, der Ehemann, die Kinder und andere sein, die in den Tag rufen, im Glauben aufstehen lassen. 
Die Sonne Gottes wecke Sie im Juli für einen jeden Tag mit ihrem „Steh auf und iss!“
Ihr Pfarrer
Uwe Petz

Jahreslosung 2020

Ich glaube; hilf meinem Unglauben.

Markus 9,24

Monatsspruch Juli 2020

Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Du hast einen weiten Weg vor dir.

1. Könige 19,7

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Gottesdienst vom 17. Mai 2020

Wir laden Sie ein

Sonntag, 12.07.2020 11.00 Uhr
Taufgottesdienst

Löhne: Christuskirche Obernbeck Pfarrer Thomas Struckmeier

Sonntag, 19.07.2020 11.00 Uhr
Gottesdienst

Löhne: Christuskirche Obernbeck Pfarrer Rolf Bürgers

Sonntag, 26.07.2020 11.00 Uhr
Gottesdienst

Löhne: Christuskirche Obernbeck Pfarrer Thomas Struckmeier